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Chiemsee

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Allgemein

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Der Chiemsee, auch „bayerisches Meer“ genannt, ist der größte See in Bayern und nach Bodensee und Müritz der drittgrößte See in Deutschland (der Starnberger See hat allerdings ein größeres Wasservolumen). Er entstand wie viele andere Voralpenseen am Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren als Ausschürfung eines Gletschers. Ursprünglich bedeckte der See eine Fläche von fast 240 km², was etwa dem dreifachen der heutigen Wasserfläche entspricht. Die Zuflüsse Tiroler Achen und Prien spülen Sand und Geröll in den See, so dass er langsam verlandet. Auch die maximale Tiefe (72,7 Meter im Mai 2005) und die durchschnittliche Tiefe verringern sich dadurch mit den Jahren. Innerhalb von 100 Jahren verringerte sich die Wasserfläche um ca. 200 ha. Vor 100 Jahren wurde der Wasserspiegel um zirka einen Meter abgesenkt. Dadurch wurden große Flächen trocken gelegt. Der See, wie auch der Ort Chieming, und der gesamte Chiemgau sind nach einem Grafen mit dem Namen Chiemo benannt.

See und Umgebung

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Der größte Zufluss des Sees ist die Tiroler Achen, der größte Abfluss die Alz.

Die Landschaft um den Chiemsee, der Chiemgau, ist eines der beliebtesten Erholungsgebiete Bayerns. Bekannt ist der See vor allem durch zwei seiner drei größeren Inseln:

  • Fraueninsel: Insel mit einem Nonnenkloster.
  • Herreninsel: Ein Landschaftpark mit dem Alten Schloss (einem ehemaligen Kloster), sowie dem Neuen Schloss Herrenchiemsee des „Märchenkönigs“ Ludwig II., das dem Schloss von Versailles nachempfunden ist.
  • Die dritte Insel - die Krautinsel - ist unbewohnt.

Außerdem gibt es drei sehr kleine Inseln:

  • Der Schalch westlich der Fraueninsel
  • zwei namenlose, baumbestandene Inselchen 54 bzw. 80 Meter südlich der Krautinsel, mit jeweils etwa 30 m2 Fläche.

Während die drei größeren Inseln die Gemeinde Chiemsee bilden und zum Landkreis Rosenheim gehören, bildet der See (Wasserfläche) mit den kleinen Inseln und mit einigen Schwemmlandinseln im Mündungsdelta der Tiroler Achen ein gemeindefreies Gebiet des Landkreises Traunstein. Die Kreisgrenze verläuft genau am Westufer des Sees. Nur einige Seitenbuchten in der Nähe von Rimsting zählen zum Landkreis Rosenheim.

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